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Share your future #planet1st-Aktion zu den neuen  Schüler-Klimagipfeln 2017

Unter dem Motto #planet1st stehen die neuen  Schülerklimagipfel, in den Multiplexkinos im Kreis Lippe, Kreis Minden Lübbecke und Bremen.

Limited Edition
Zuletzt wurde Anfang 2016 von belgischen Forschern ein Sonnensystem mit „habitaren Bedinungen“ d.h. erdähnliche Voraussetzungen bei mehreren Planeten entdeckt. Nur 39 Lichtjahre entfernt. Trotz der hohen Wahrscheinlichkeit, dass es weitere erdähnliche Planeten gibt, blieb die Suche nach intelligentem Leben im Universum bis heute erfolglos. Es gibt aktuell nur unser einer Planeten (planet1) Erde, bei dem alle, nicht nur Edelmetalle, fossile Brennstoffe oder Süßwasser sondern auch Luft, landwirtschaftliche Nutzfläche, bis hin zum Kapital und dem Menschen endlich sind.
Alles auf unserem Planeten ist limitiert. Daher muss – sofern wir unseren Nachfahren gegenüber fair sein wollen – jede uns nachfolgende Generation ihr Recht auf ein Leben mit dem zumindest gleichen Lebensstandard geltend machen können. Um dieses Grundrecht der globalen Fairness, bei wachsender Bevölkerung und entsprechender steigender Nachfrage zu gewährleisten, müssen wir alle – die gesamte Menschheit – nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit – alles genutzten Recourcen „recyceln“.

Generation Zukunft macht mobil: Auf dem ersten Schüler-Klimagipfel in NRW fiel der Startschuss

Am Mittwoch, den 01.02.2017 und Donnerstag, den 02.02.2017 kamen Schüler ab der achten Klasse in den Kinosaal und diskutierten über den Klimawandel und die Perspektiven, die dieses Thema aufweist. Geleitet wurde das Programm von den Schülermoderatoren Emily Kreft (14 Jahre) und Florian Lempke (16 Jahre). Sie tauchten ein in die Welt der erneuerbaren Energien und fragten Experten um Rat, was man tun kann um die Erde zu schützen. Schüler-Talkrunden, Experimente, Skype-Konferenzen und Videoclips motivierten über 500 Repräsentanten der Generation Zukunft zu einer zukunftsorientierten Sichtweise, zum Mitmachen und Mitgestalten.

Mit jedem Schüler-Klimagipfel – mit jedem Kommentar, Like, Hashtag kommen weitere hinzu.

Warum #planet1st?

#planet1st ist eine Anspielung auf Trumps Kampagne #Americafirst. Mit den neuen Entscheidungen, die Trump im Weißen Haus getroffen hat, stehen viele vor der Frage, was passiert als nächstes? Schon allein die ersten Tage nach dem Einzug in das Weiße Haus zeigen, dass Trump als Präsident drastisch vorgeht. Neben der Abschaffung von Obama Care setzt er weitere Richtlinien, die Klimaforscher ängstlich werden lässt. Schon vor seinem Amtsantritt hat er sich für einen Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen geäußert. Dies deutet darauf hin, dass Trump sich nicht für den Klimaschutz zu interessieren scheint. Er entwickelt einen America-First-Energieplan, der so wie es der Titel schon sagt die Amerikaner an erste Stelle setzt. In dem Energieplan werden sämtliche Faktoren zum Klimawandel nicht berücksichtigt. Der Obama Climate Action Plan und die US-Wasserregel wird abgeschafft. Trump möchte die amerikanischen Ressourcen maximieren und unabhängiger gegenüber ausländischen Ländern werden. Er möchte die Kohleindustrie wiederbeleben und durch den Erdgasabbau Arbeitsplätze für Amerikaner schaffen. Für ihn steht Amerika an erster Stelle und er möchte mehr Ruhm für sein Land. Der Klimawandel scheint für seine Politik nicht relevant zu sein. Mit weniger finanzieller Mittel für die Umweltschutzbehörde und der Klimaforschung zeigt er seine Einstellung, die nicht die Erde an erste Stelle setzt. Er möchte die Offshore-Ölbohrungen wieder einführen und wird die Öl und Erdgasgewinnungen nicht mehr begrenzen. Die zuvor endlich erreichte Beteiligung Amerikas an dem Klimaschutz scheint über Bord geworfen zu sein.

Diese neusten Entwicklungen in Amerika machen vielen Menschen Angst. Was wird der neue Präsident verändern? Schon jetzt sind die USA das Land, das den größten ökologischen Fußabdruck aufweist (siehe Graphik). Pro Kopf stößt ein Amerikaner dreimal so viel Treibhausgas aus, wie der globale Durchschnitt. Laut einem Bericht der Zeit werden circa 6,5 Gigatonnen Treibhausgas von den USA ausgestoßen. Dies ist im Vergleich zu der Welt sehr viel, dort werden 37 Gigatonnen insgesamt verbraucht.

Die Schüler-Klimagipfel – von Schülern für Schüler im seit 2012 bewährten Bildungsformat „Nachhaltigkeitsschultag – sollen den Schülern zeigen, was für Lösungen zum Erhalt unserer Spezie auf dem Planeten Erde es in der heutigen Welt gibt. Als negatives Beispiel wird Trumps Politik, die allen Angst bereitet, genommen.

Gemeinsam statt einsam: #planet1st-Initiative gegen rücksichtslose „Egotrips“

#planet1st zeigt, dass es nur die eine Erde gibt, die an erster Stelle stehen muss. Auch im Social Media soll dies gezeigt werden. Auf Facebook und Instagram kann man das Ziel von #planet1st verfolgen. Der Hashtag wurde so gewählt, weil es ihn so noch nicht gibt. Die 1 in #planet1st weist darauf hin, dass es nur diesen einen Planeten gibt, auf dem Leben existiert. Dieser eine Planet, die Erde, muss geschützt werden. So wird sich Trumps Einstellung  #Americafirst entgegengestellt. Denn die Schüler zeigen: „Mr P. you are wrong!“. Weltweit sollte die Erde an erster Stelle stehen und sicher nicht Amerika. #planet1st soll überall zu einem Thema gemacht werden.

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